Falls Ihr Kind über einen längeren Zeit mehr Energie aufgenommen hat, als es benötigt, wandelt der Körper die überschüssige Nahrungsenergie in körpereigenes Fett um und speichert es als
Fettdepots im Unterhautfettgewebe. Erkennbare "Speicher" entstehen schon, wenn das Kind über längere Zeit ein paar hundert Kalorien täglich mehr zu sich genommen hat, es muss also kein
ausgesprochener "Vielfraß" sein.
Leichte Fetteinlagerungen werden anfangs noch kaum wahrgenommen. Bei länger anhaltender oder/und ausgeprägter Überernährung bilden sich dann allerdings die deutlichen "Speckfalten" und
"Rettungsringe".
Bei Kindern lässt sich das "richtige" Gewicht nicht pauschal durch eine Formel errechnen. Während der Wachstumsschübe ändern sich die Proportionen und das Verhältnis von Körpergewicht und
Körpergröße ständig. Das Längen- und Breitenwachstum erfolgt nicht linear und auch nicht bei jedem Kind gleich.
Als nicht mehr zeitgemäß gilt die so genannte Broca-Formel, die das Normalgewicht als Körpergröße in Zentimetern minus 100 definiert. Verlässlicher misst der Body-Mass-Index (BMI) das Idealgewicht.
Ärzte und Ernährungswissenschaftler ziehen zum genaueren Vergleich häufig auch das so genannte Referenzgewicht heran, den statistischen Gewichtsmittelwert der Kinder eines Jahrgangs.
Bewegungsmangel:
Dicke Kinder haben es, im wahrsten Sinne des Wortes, schwer. Sie erfahren nicht nur den Spott und die Ablehnung durch andere Kinder aufgrund ihrer Körperfülle, sondern sind im Bewegungsablauf oft
tollpatschig und haben Mühe beim Hüpfen und Springen. Hinzu kommen die Neid- und Minderwertigkeitsgefühle gegenüber schlanken Altersgenossen und meistens auch noch das schlechte Gewissen wegen
des ständigen "Zuvielessens".
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Es gibt kaum moderne Kleidung für unsere molligen Kinder oder Jugendlichen.
Klar bietet der eine oder andere im großen Kaufhaus oder Versandhaus schon diese Kleidung an ,nur wo sind die für uns bezahlbaren ???
Essverhalten: Schlechte Futterverwerter Übergewichtige Kinder essen nicht immer wie ein "Vielfrass". Häufig essen und trinken sie tatsächlich nicht mehr als ihre
normalgewichtigen Freunde, haben jedoch einen niedrigeren individuellen Bedarf, so dass sie auch bei "normalen" Portionen dick werden.Mehr
Jedes fünfte Kind und jeder dritte
Jugendliche ist zu dick.
Die Kinder werden ausgegrenzt und gehänselt.
Außerdem macht die Gesundheit dann auch noch schlapp.Übergewicht,Herzkrankheit Gelenkschäden u.v.m. sind die Folge.
Da sich diese Kinder oft in sich zurückziehen leiden sie auch desweiteren auch unter Bewegungsmangel.
Interessanter für übergewichtige Kinder oder auch Jugendliche sind dann meist Fernseher und Videospiele.
Doch was ist zu tun???
Kinder auf Diät setzen?
Nein.
Ich denke das gesamte Ernährungsverhalten muß sich auf lange Sicht ändern!!!
Und dabei müssen alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen.
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