Im Vergleich mit den Werten ist nun immerhin der Trend erkennbar, und der geht tatsächlich nach oben: Laut Studie ist der BMI heute bei 14,6 Prozent aller Kinder zu hoch. Bärbel-Maria Kurth warnt
zwar davor, »jetzt jedes übergewichtige Kind gleich zum Abspecken zu treiben, das man früher durchaus akzeptiert hat. Denn besteht nicht die Gefahr, dass man neurotisiert und Essstörungen
erzeugt?« Aber bedenklich findet sie, was sich bei den im Wortsinn schwerwiegenden Betroffenen tut. Die Zahl der sehr dicken Kinder nämlich hat sich von drei auf sechs Prozent verdoppelt und ist
bei den 14- bis 17-Jährigen sogar auf acht Prozent gestiegen: »Das ist eine deutliche Verschlimmerung.« Der Blick ins Detail zeigt dann die größten Risiken und die am meisten gefährdeten Gruppen.
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Ist eigentlich Dicken gegenüber alles erlaubt? Für die Macher des Fernsehprogramms Liebling, wir bringen die Kinder um offenbar schon. Per kriminaltechnische Phantombilderstellung werden
in dieser mehrteiligen Doku-Soap die Porträts allzu draller Kinder in die Zukunft hochgerechnet, falls sie so weiterfuttern. Das Ergebnis müssen sich die eingeschüchterten Eltern in einer Art
Verhörkeller anschauen. Jahrzehnt für Jahrzehnt drastischer schwellen ihre Söhne oder Töchter zu abstoßenden Wesen an, die aussehen wie Neandertaler nach Cortisonbehandlung.
Zwar versichert die gestrenge Moderatorin Alexa Iwan scheinheilig, den armen Kleinen selbst würden diese Bilder nicht gezeigt. Mehr als zwei Millionen Zuschauern aber schon. Die dürfen sich
außerdem an nicht enden wollenden Kamerafahrten über Fettfalten und -röllchen weiden, an Süßigkeitengier und Tollpatschigkeit. Das Publikum soll dann glauben, dass Experteninvasionen nach Art der
Supernanny mit Kochrezepten, Gruppendynamik und Fitness-Tipps schon einen nachhaltigen Anstoß zum Abnehmen auslösen.
Nicht nur bei RTL2 sind stämmige Jungen und Mädchen zum Abschuss freigegeben. Auch von anderen Medien erhalten Kinderärzte Anfragen, ob sie aus ihrer Praxis bitte extrafette
Exemplare zum Interview vermitteln könnten.
Besonders seit vor zwei Jahren die damalige grüne Ernährungsministerin Renate Künast verkündete, Deutschlands Kinder seien zu dick, beherrscht das Thema die öffentliche Diskussion. Nun leben
unter uns nicht mehr Moppel, Pummel oder Wonneproppen, sondern kleine Monster, die laut Zeitungsberichten »immer fetter und fauler werden« und unser Gesundheitssystem ruinieren. Dabei sind wenige
Erkenntnisse über Fettleibigkeit so unumstritten wie diese: Übergewichtige leiden, ob Kinder oder Erwachsene, bis zur Depressivität unter Hänseleien, Gemeinheiten und Ausgrenzung. Sie futtern
ihren Kummer dann erst recht in sich hinein. Es ist, als wollte man gerade – ausgerechnet! – an den Kindern das Exempel gegen den Normenbruch einer schlankheitsbesessenen Gesellschaft statuieren,
in der der Körper kein Zuhause ist, sondern »Statussymbol«, wie es im stern heißt, oder, so Künast während ihrer Kampagne, »unser Kapital«.
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In das Gesundheitsprogramm
„Sweeties" können Kinder, bei
denen im Rahmen einer kinder- bzw. schulärztlichen Untersuchung die Diagnose „Übergewicht“ bzw. „Adipositas“ gestellt wurde, eingebunden werden.Dieses findet zu Zeit im
Quickborn
statt.
Am 31.03.2004 wurde in
Hamburg der Moby Dick Club e.V.
gegründet. Ziel des Vereins ist es, mit Hilfe von Sponsoren auf gemeinnütziger Ebene Schulprojekte zu organisieren, die sich darum kümmern, dass Kinder gar nicht erst dick werden
(Primärprävention).
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Gesundheitsprogramme
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Jedes Kilo zählt! Eine Insel wird schlank” (c) kabel eins
Die Einwohner von Langeooge fühlen sich zu dick und haben beschlossen abzunehmen. Um für etwas mehr Ansporn zu Sorgen, begleitet Kabel eins die 21 abnehmwilligen
Langeooger in der Doku-Soap “Jedes Kilo zählt! Eine Insel wird schlank“.
Für die Teilnehmer gilt aber nicht, extrem abzunehmen und irgendwelche utopische Wunschgewichte zu erreichen. Sie sollen vielmehr in Schwung
kommen und sich bewusster ernähren. Erfolg wird belohnt: Für jedes abgenommene Kilo fließen 100 Euro in die Sammelkasse für ein gemeinnütziges Projekt auf der
Insel, das im Laufe der Gemeinschaftsdiät von den Teilnehmern bestimmt wird.
Bei der Diät werden sie von zwei Profis unterstützt. Ökotrophologin Kathrin Helmers unersucht die Insulaner und steht ihnen in
allen Fragen rund um die Ernährung zur Verfüfung. Personal Trainer Michael Deminatus wird individuelle Fitnesspläne erstellten und gemeinsame
Sport-Einheiten anbietet.
Informationen zur Sedung sind auf www.kabeleins.de zu finden. Dort kann man sich auch die aktuelle Folge in
voller Länge online anschauen.
Echt pfundig! Das neue Doku-Event “Jedes Kilo zählt! Eine Insel wird schlank” - ab 6. März 2008 donnerstags um 21.15 Uhr bei kabel eins
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Mode für mollige Kinder
Nicht nur mollige Erwachsene, auch mollige Kinder haben häufig das Problem, das Richtige zum Anziehen zu finden. Da vergeht den Kleinen nicht nur die Lust am Einkaufen und Anprobieren, sondern
nagt auch an ihrem Selbstbewusstein. Statt Schokolade bietet sich als Geschenk zum nächsten Geburtstag trendige Kleidungsstücke aus dem Bereich Mode für mollige Kinder geradezu an, denn schwerere
Kinder müssen nicht noch unter hässlicher Kleidung leiden. Ein farbenfrohes und toll geschnittenes Kleidungsstück wird gerne getragen und steigert das Selbstwertgefühl. Dazu noch einen Gutschein
für einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch oder eine andere sportliche Aktivität und der Anfang für ein gesünderes und fröhlicheres Leben ist gemacht!
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Wie denkt ihr über dicke Kinder??
Verurteilt ihr die Person, oder seht ihr in der ganzen Sache ein gesellschaftliches Problem?
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Dienstag, 26. februar 2008
oder macht Übergewicht krank?
Die Folgen der Übergewichtigkeit haben Kinder ein Leben lang zu tragen
von xxl-kinder
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Übergewicht
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Falls Ihr Kind über einen längeren Zeit mehr Energie aufgenommen hat, als es benötigt, wandelt der Körper die überschüssige Nahrungsenergie in körpereigenes Fett um und speichert es als
Fettdepots im Unterhautfettgewebe. Erkennbare "Speicher" entstehen schon, wenn das Kind über längere Zeit ein paar hundert Kalorien täglich mehr zu sich genommen hat, es muss also kein
ausgesprochener "Vielfraß" sein.
Leichte Fetteinlagerungen werden anfangs noch kaum wahrgenommen. Bei länger anhaltender oder/und ausgeprägter Überernährung bilden sich dann allerdings die deutlichen "Speckfalten" und
"Rettungsringe".
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von xxl-kinder
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Übergewicht
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Übergewicht
Bei Kindern lässt sich das "richtige" Gewicht nicht pauschal durch eine Formel errechnen. Während der Wachstumsschübe ändern sich die Proportionen und das Verhältnis von Körpergewicht und
Körpergröße ständig. Das Längen- und Breitenwachstum erfolgt nicht linear und auch nicht bei jedem Kind gleich.
Als nicht mehr zeitgemäß gilt die so genannte Broca-Formel, die das Normalgewicht als Körpergröße in Zentimetern minus 100 definiert. Verlässlicher misst der Body-Mass-Index (BMI) das Idealgewicht.
Ärzte und Ernährungswissenschaftler ziehen zum genaueren Vergleich häufig auch das so genannte Referenzgewicht heran, den statistischen Gewichtsmittelwert der Kinder eines Jahrgangs.
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Bewegungsmangel:
Dicke Kinder haben es, im wahrsten Sinne des Wortes, schwer. Sie erfahren nicht nur den Spott und die Ablehnung durch andere Kinder aufgrund ihrer Körperfülle, sondern sind im Bewegungsablauf oft
tollpatschig und haben Mühe beim Hüpfen und Springen. Hinzu kommen die Neid- und Minderwertigkeitsgefühle gegenüber schlanken Altersgenossen und meistens auch noch das schlechte Gewissen wegen
des ständigen "Zuvielessens".
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